Wiedereinsteller bei der Bundeswehr – Zurück in den militärischen Dienst
Bundeswehr-ABC
Als Wiedereinsteller werden Personen bezeichnet, die bereits früher bei der Bundeswehr gedient haben und nach einer Unterbrechung erneut in ein militärisches Dienstverhältnis eintreten. Die Bundeswehr bietet ehemaligen Soldatinnen und Soldaten verschiedene Möglichkeiten, ihre militärische Laufbahn fortzusetzen. Ob ein Wiedereinstieg möglich ist, hängt unter anderem von der bisherigen Verwendung, der Qualifikation, der gesundheitlichen Eignung und dem aktuellen Personalbedarf ab.
Je nach Dauer der Unterbrechung und der angestrebten Verwendung können frühere Qualifikationen angerechnet oder Auffrischungslehrgänge erforderlich werden.
Inhalte:
Was ist ein Wiedereinsteller?
Ein Wiedereinsteller ist eine ehemalige Soldatin oder ein ehemaliger Soldat, die oder der nach dem Ende eines früheren Dienstverhältnisses erneut in die Bundeswehr eintritt.
Der Wiedereinstieg kann in unterschiedlichen Laufbahnen und Verwendungen erfolgen und wird individuell geprüft.
Wer kann Wiedereinsteller werden?
Grundsätzlich können ehemalige Angehörige der Bundeswehr einen Wiedereinstieg beantragen.
Dabei werden unter anderem berücksichtigt:
- frühere militärische Laufbahn
- absolvierte Ausbildungen und Lehrgänge
- vorhandene Qualifikationen
- gesundheitliche Eignung
- aktueller Personalbedarf
Je nach Einzelfall können weitere Voraussetzungen gelten.
Wie läuft der Wiedereinstieg ab?
Interessierte wenden sich zunächst an ein Karrierecenter der Bundeswehr. Dort werden die bisherigen Qualifikationen und die angestrebte Verwendung geprüft.
Je nach Situation gehören zum Wiedereinstieg:
- Beratungsgespräch
- Bewerbungsverfahren
- gesundheitliche Untersuchung
- Eignungsfeststellung (soweit erforderlich)
- gegebenenfalls Auffrischungs- oder Ergänzungslehrgänge
Welche Schritte notwendig sind, hängt von der individuellen Situation ab.
Welche Vorteile bringt ein Wiedereinstieg?
Ehemalige Soldatinnen und Soldaten bringen häufig bereits wertvolle Erfahrungen mit.
Zu den Vorteilen gehören:
- vorhandene militärische Kenntnisse
- praktische Diensterfahrung
- bekannte Abläufe und Strukturen
- mögliche Anerkennung früherer Qualifikationen
- schnelle Einarbeitung in vielen Verwendungen
Dadurch kann der Wiedereinstieg in vielen Fällen erleichtert werden.
Welche Voraussetzungen gelten?
Neben den allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen müssen Wiedereinsteller insbesondere gesundheitlich geeignet sein und die Anforderungen der angestrebten Verwendung erfüllen.
Ob frühere Dienstgrade oder Qualifikationen übernommen werden können, wird im Einzelfall geprüft.
Tipps für Bewerber
Wenn du über einen Wiedereinstieg nachdenkst, solltest du frühzeitig Kontakt zu einem Karrierecenter der Bundeswehr aufnehmen. Dort erhältst du Informationen über aktuelle Einstiegsmöglichkeiten, freie Dienstposten und notwendige Qualifizierungen. Halte außerdem Nachweise über deine bisherige Dienstzeit und absolvierte Lehrgänge bereit.
Wenn du dich auf das Auswahlverfahren vorbereiten möchtest, findest du beim Ausbildungspark Verlag Fachbücher und Online-Testtrainer für den Bundeswehr-Einstellungstest. Die Vorbereitungsmaterialien werden vom Deutschen BundeswehrVerband empfohlen und unterstützen dich gezielt bei der Vorbereitung auf eventuell erforderliche Eignungstests, das Vorstellungsgespräch und weitere Bestandteile des Auswahlverfahrens.
Fazit
Der Wiedereinstieg in die Bundeswehr bietet ehemaligen Soldatinnen und Soldaten die Möglichkeit, ihre militärische Laufbahn fortzusetzen. Bereits erworbene Erfahrungen und Qualifikationen können dabei von Vorteil sein. Ob und in welcher Form ein Wiedereinstieg möglich ist, entscheidet die Bundeswehr anhand der individuellen Voraussetzungen und des aktuellen Personalbedarfs.
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