Barettfarben der Bundeswehr – Bedeutung und Übersicht
Bundeswehr-ABC
Die Barettfarben der Bundeswehr zeigen auf den ersten Blick, welcher Truppengattung oder welchem Organisationsbereich eine Soldatin oder ein Soldat angehört. Jede Farbe steht traditionell für einen bestimmten militärischen Bereich und ergänzt das jeweilige Barettabzeichen. Zusammen bilden Barettfarbe und Abzeichen ein wichtiges Erkennungsmerkmal innerhalb der Bundeswehr. Allerdings tragen nicht alle Soldatinnen und Soldaten ein Barett – abhängig von der Verwendung kommen auch andere Kopfbedeckungen zum Einsatz.
Wer sich für eine Laufbahn bei der Bundeswehr interessiert, begegnet den unterschiedlichen Barettfarben häufig schon während der Bewerbung oder bei einem Besuch in einer Kaserne. Sie sind eng mit der Geschichte und den Traditionen der einzelnen Truppengattungen verbunden.
Inhalte:
Welche Bedeutung haben die Barettfarben?
Die Barettfarbe kennzeichnet die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Truppengattung oder einem Organisationsbereich. Dadurch lässt sich häufig bereits auf den ersten Blick erkennen, in welchem Bereich eine Soldatin oder ein Soldat eingesetzt wird. Ergänzt wird die Barettfarbe durch das Barettabzeichen, das die jeweilige Truppengattung zusätzlich kennzeichnet.
Die Farben haben sich über viele Jahre entwickelt und sind heute fester Bestandteil der Uniformtradition der Bundeswehr.
Welche Barettfarben gibt es?
Die Bundeswehr verwendet verschiedene Barettfarben, die jeweils bestimmten Truppengattungen oder Organisationsbereichen zugeordnet sind.
Beispiele hierfür sind:
- Schwarz – Panzertruppe
- Bordeauxrot – Fallschirmjäger sowie weitere luftbewegliche Kräfte
- Korallenrot – Feldjäger
- Grün – Jägertruppe
- Hellblau – Sanitätsdienst
- Kobaltblau – Logistiktruppe
- Dunkelblau – Marineinfanteristische Verwendungen und ausgewählte Bereiche der Marine
Je nach Organisationsbereich und Truppengattung kommen weitere Barettfarben hinzu.
Wer trägt welche Barettfarbe?
Welche Barettfarbe getragen wird, richtet sich nach der jeweiligen Verwendung. Soldatinnen und Soldaten erhalten ihr Barett im Rahmen ihrer Ausbildung oder nach der Versetzung in eine entsprechende Truppengattung. Ein Wechsel der Verwendung kann daher auch mit einer anderen Barettfarbe verbunden sein.
Nicht alle Angehörigen der Bundeswehr tragen jedoch ein Barett. In einigen Bereichen sind beispielsweise Schiffchen, Bergmützen oder andere Kopfbedeckungen vorgesehen.
Wann wird das Barett getragen?
Das Barett wird bei vielen dienstlichen Anlässen getragen und gehört in zahlreichen Bereichen zur Dienstuniform. Während der Ausbildung, bei offiziellen Veranstaltungen oder im täglichen Dienst ist es häufig Bestandteil der vorgeschriebenen Bekleidung. Bei Übungen oder Einsätzen kann stattdessen eine andere Kopfbedeckung, etwa ein Gefechtshelm oder eine Feldmütze, vorgeschrieben sein.
Welche Kopfbedeckung getragen wird, richtet sich nach der geltenden Anzugsordnung.
Warum sind die Barettfarben wichtig?
Die Barettfarben stärken die Identifikation mit der eigenen Truppengattung und fördern den Zusammenhalt innerhalb der Einheiten. Gleichzeitig erleichtern sie die Zuordnung innerhalb der Bundeswehr und sind ein sichtbarer Ausdruck militärischer Tradition.
Für viele Soldatinnen und Soldaten besitzt die Barettfarbe deshalb eine besondere persönliche Bedeutung.
Tipps für Bewerber
Viele Bewerber interessieren sich früh für die Barettfarbe ihrer Wunschtruppengattung. Entscheidend ist jedoch zunächst die Wahl der passenden Laufbahn und Verwendung. Erst danach ergibt sich, welche Barettfarbe und welches Barettabzeichen du später tragen wirst. Informiere dich daher vor allem über die Aufgaben der jeweiligen Truppengattung und nicht nur über ihre äußeren Erkennungsmerkmale.
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Fazit
Die Barettfarben der Bundeswehr sind weit mehr als ein optisches Merkmal. Sie kennzeichnen die Zugehörigkeit zu einer Truppengattung, stärken die Identifikation mit der eigenen Einheit und gehören zur militärischen Tradition. Gemeinsam mit dem Barettabzeichen machen sie die Vielfalt der Bundeswehr sichtbar.
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