Sold bei der Bundeswehr – Besoldung für Soldatinnen und Soldaten
Bundeswehr-ABC
Der Sold ist die finanzielle Vergütung, die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr für ihren Dienst erhalten. Umgangssprachlich wird häufig auch vom „Bundeswehr-Gehalt“ gesprochen. Tatsächlich richtet sich die Bezahlung jedoch nach dem jeweiligen Dienstverhältnis. Soldatinnen und Soldaten auf Zeit (SaZ) sowie Berufssoldaten erhalten eine Besoldung nach den gesetzlichen Besoldungsvorschriften. Freiwillig Wehrdienst Leistende (FWDL) erhalten hingegen Wehrsold sowie weitere Leistungen. Zusätzlich können – abhängig von Verwendung und Einsatz – verschiedene Zulagen und Zuschläge gezahlt werden.
Neben der finanziellen Vergütung profitieren Angehörige der Bundeswehr von zahlreichen weiteren Leistungen wie unentgeltlicher truppenärztlicher Versorgung, Unterkunftsmöglichkeiten, Verpflegung oder umfangreichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Inhalte:
Was bedeutet Sold?
Der Begriff Sold bezeichnet die finanzielle Vergütung für Soldatinnen und Soldaten. Je nach Dienstverhältnis unterscheidet sich die Art der Bezahlung.
Während Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit eine Besoldung nach den geltenden Besoldungsgesetzen erhalten, beziehen Freiwillig Wehrdienst Leistende einen Wehrsold.
Wer erhält Sold?
Eine finanzielle Vergütung erhalten grundsätzlich alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr.
Dazu gehören:
- Freiwillig Wehrdienst Leistende (Wehrsold)
- Soldatinnen und Soldaten auf Zeit (Besoldung)
- Berufssoldatinnen und Berufssoldaten (Besoldung)
Die Höhe richtet sich nach dem jeweiligen Status und den gesetzlichen Vorschriften.
Wovon hängt die Höhe des Soldes ab?
Die Vergütung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst.
Dazu gehören unter anderem:
- Dienstgrad
- Besoldungsgruppe
- Dienstverhältnis
- Dienstzeit
- Familienstand (je nach Anspruch)
- Zulagen und Zuschläge
- besondere Verwendungen oder Einsätze
Die konkreten Beträge werden gesetzlich festgelegt und regelmäßig angepasst.
Welche zusätzlichen Leistungen gibt es?
Neben dem Sold beziehungsweise der Besoldung erhalten Soldatinnen und Soldaten – je nach persönlicher Situation und Verwendung – weitere Leistungen.
Dazu zählen beispielsweise:
- Auslandsverwendungszuschläge
- Erschwerniszulagen
- unentgeltliche truppenärztliche Versorgung
- Unterkunft und Verpflegung (je nach Verwendung)
- Beihilfen und weitere Fürsorgeleistungen nach den gesetzlichen Regelungen
Welche Leistungen gewährt werden, richtet sich nach den jeweiligen Vorschriften.
Wie entwickelt sich der Sold im Laufe der Karriere?
Mit Beförderungen, längerer Dienstzeit und der Übernahme zusätzlicher Verantwortung steigt in der Regel auch die Besoldung. Darüber hinaus können bestimmte Verwendungen oder besondere Aufgaben zu weiteren finanziellen Leistungen führen.
Auch Fortbildungen und ein Wechsel in höhere Laufbahnen eröffnen häufig zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten.
Tipps für Bewerber
Informiere dich bereits vor deiner Bewerbung über die Unterschiede zwischen Wehrsold und Besoldung sowie über mögliche Zulagen. Berücksichtige dabei auch die zahlreichen zusätzlichen Leistungen der Bundeswehr, die über die reine finanzielle Vergütung hinausgehen.
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Fazit
Der Sold beziehungsweise die Besoldung bildet die finanzielle Grundlage für den Dienst bei der Bundeswehr. Die Höhe richtet sich nach dem Dienstverhältnis, dem Dienstgrad und weiteren gesetzlichen Regelungen. Ergänzt durch Zulagen und zahlreiche Zusatzleistungen bietet die Bundeswehr eine attraktive und verlässliche Vergütung während der gesamten militärischen Laufbahn.
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