Sturmgewehr (StG)
Bundeswehr-Abkürzungen
Ein Sturmgewehr, abgekürzt StG, ist eine militärische Handwaffe, die bei der Bundeswehr zur persönlichen Bewaffnung vieler Soldatinnen und Soldaten gehört. Über viele Jahre war das G36 das Standardsturmgewehr der Bundeswehr und wird weiterhin in der Truppe genutzt. Seit Ende 2025 wird schrittweise das neue G95 in den Varianten G95A1 und G95KA1 eingeführt, das das G36 langfristig als Standardgewehr ablösen soll. Beide Systeme verwenden Munition im Kaliber 5,56 x 45 Millimeter und sind für unterschiedliche militärische Einsatzsituationen ausgelegt. Welches Sturmgewehr du während deiner Dienstzeit nutzt, hängt unter anderem von deiner Einheit, deiner Verwendung und dem jeweiligen Stand der Umrüstung ab.
Wenn du deine militärische Ausbildung bei der Bundeswehr beginnst, lernst du den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem dir zugewiesenen Sturmgewehr. Bevor es zur praktischen Schießausbildung geht, stehen unter anderem Sicherheitsbestimmungen, Waffenhandhabung und grundlegende Kenntnisse über die jeweilige Waffe auf dem Ausbildungsplan. Dabei wird großer Wert darauf gelegt, dass du das Sturmgewehr auch unter Belastung sicher beherrschst und die geltenden Sicherheitsregeln konsequent einhältst. Je nach späterer Verwendung können weitere Ausbildungsabschnitte mit dem Sturmgewehr oder anderen militärischen Waffen folgen. Für dich als Bewerber ist das StG deshalb ein wichtiger Bestandteil der grundlegenden militärischen Ausbildung und kann dich unabhängig von deiner späteren Laufbahn im Bundeswehrdienst begleiten.
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