Arbeitszeiterfassung (AZE)
Bundeswehr-Abkürzungen
Die Arbeitszeiterfassung, abgekürzt AZE, dient bei der Bundeswehr dazu, geleistete Arbeitszeiten nachvollziehbar zu dokumentieren. Erfasst werden je nach Dienststelle und Arbeitszeitmodell beispielsweise Beginn und Ende der Arbeitszeit sowie daraus entstehende Zeitguthaben oder Fehlzeiten. Für Soldatinnen und Soldaten gelten dabei die Vorgaben der Soldatenarbeitszeitverordnung.
Im Grundbetrieb beträgt die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit bei Vollzeit grundsätzlich 41 Stunden, wobei gesetzlich geregelte Ausnahmen möglich sind. Eine automatisierte Zeiterfassung kann für einzelne Dienststellen, militärische Organisationsbereiche oder den gesamten Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung eingeführt werden.
Wenn du deinen Dienst bei der Bundeswehr beginnst, gehört die Arbeitszeiterfassung zu deinem dienstlichen Alltag. Sie hilft dabei, Arbeitszeiten, Mehrarbeit und mögliche Zeitausgleiche korrekt nachzuvollziehen. Die erfassten Zeitsalden dürfen bei Soldatinnen und Soldaten insbesondere für den Arbeitsschutz, den gezielten Personaleinsatz und die Steuerung des Zeitausgleichs genutzt werden, nicht jedoch zur Leistungs- oder Verhaltenskontrolle.
Nicht jede militärische Tätigkeit unterliegt allerdings in gleicher Weise den normalen Arbeitszeitregelungen, da beispielsweise für bestimmte Einsätze, Übungen und besondere militärische Tätigkeiten Sonderregelungen gelten können.
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