Maschinenpistole (MP)
Bundeswehr-Abkürzungen
Eine Maschinenpistole, abgekürzt MP, ist eine kompakte automatische Handfeuerwaffe, die vor allem für kurze Entfernungen ausgelegt ist. Bei der Bundeswehr wird heute insbesondere die Maschinenpistole MP7A1 eingesetzt. Sie kann sowohl Einzelfeuer als auch Feuerstöße abgeben und verschießt Munition im Kaliber 4,6 × 30 Millimeter.
Aufgrund ihrer kompakten Bauweise lässt sie sich auch dort einsetzen, wo größere Gewehre weniger handlich sind. Die MP7A1 wird bei Heer, Luftwaffe und Marine verwendet und kann je nach Auftrag von unterschiedlichen Soldatinnen und Soldaten geführt werden.
Wenn du an einer Maschinenpistole ausgebildet wirst, lernst du den sicheren Umgang mit der Waffe sowie die geltenden Sicherheits- und Schießbestimmungen. Dazu gehören unter anderem das sichere Laden und Entladen, die Kontrolle der Waffe und das Verhalten auf dem Schießstand.
Die MP7A1 ist für Entfernungen bis etwa 150 Meter ausgelegt und wird beispielsweise auch von Soldaten genutzt, deren Hauptaufgabe nicht der infanteristische Kampf ist. Eine Maschinenpistole ist von einem Maschinengewehr zu unterscheiden, das für eine deutlich höhere und länger anhaltende Feuerleistung ausgelegt ist.
Die Abkürzung MP begegnet dir bei der Bundeswehr in Waffenbezeichnungen wie MP7 sowie in Ausbildungsunterlagen und technischen Übersichten.
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