Kompaniefeldwebel (KpFw)
Bundeswehr-Abkürzungen
Der Kompaniefeldwebel, abgekürzt KpFw, ist eine wichtige Dienststellung innerhalb einer Kompanie der Bundeswehr und wird umgangssprachlich häufig als „Spieß“ bezeichnet. Er unterstützt den Kompaniechef bei der Führung der Einheit und ist ein zentraler Ansprechpartner für die Soldatinnen und Soldaten der Kompanie. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere die Organisation und Leitung des Innendienstes sowie die Unterstützung bei Personalangelegenheiten und organisatorischen Abläufen. Gleichzeitig berät er den Kompaniechef und vermittelt zwischen der Kompanieführung, den Unteroffizieren und den Mannschaften. Erkennbar ist der Kompaniefeldwebel unter anderem an einer goldfarbenen Schulterschnur, die an der rechten Schulter getragen wird.
Wenn du neu in eine Kompanie kommst, kann der KpFw für viele Fragen rund um deinen Dienstalltag eine wichtige Anlaufstelle sein. Auch bei persönlichen oder sozialen Anliegen sowie organisatorischen Problemen unterstützt er die Soldatinnen und Soldaten seiner Einheit. Kompaniefeldwebel sind in der Regel erfahrene Unteroffiziere mit Portepee und tragen häufig Dienstgrade wie Hauptfeldwebel, Stabsfeldwebel oder Oberstabsfeldwebel. Der Begriff Kompaniefeldwebel bezeichnet dabei keinen eigenen Dienstgrad, sondern eine besondere Funktion innerhalb der Einheit. Die Abkürzung KpFw kann dir deshalb besonders in Dienstplänen, Befehlen, Organigrammen und im täglichen Dienstbetrieb deiner Kompanie begegnen.
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