Gefreiter vom Dienst (GvD)
Bundeswehr-Abkürzungen
Der Gefreite vom Dienst, abgekürzt GvD, übernimmt bei der Bundeswehr zeitlich begrenzt besondere Aufgaben zur Unterstützung des Dienstbetriebs einer Einheit. Der GvD ist dabei kein eigener Dienstgrad, sondern eine Dienstfunktion, die einem dafür eingeteilten Soldaten übertragen wird. Er unterstützt insbesondere den Unteroffizier vom Dienst und kann je nach Dienststelle beispielsweise bei der Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit, bei Kontrollen oder bei organisatorischen Aufgaben eingesetzt werden.
Welche Tätigkeiten genau dazugehören, richtet sich nach den örtlichen Regelungen und dem jeweiligen Auftrag der Einheit. Der Dienst kann auch außerhalb der regulären Dienstzeit, etwa nachts oder am Wochenende, erforderlich sein.
Wenn du als Mannschaftssoldat bei der Bundeswehr dienst, kann dir eine Einteilung als GvD im Laufe deiner Dienstzeit begegnen. Vor der Übernahme wirst du in die für deinen Dienstposten wichtigen Aufgaben, Zuständigkeiten und Meldewege eingewiesen. Während des Dienstes musst du aufmerksam sein, Anweisungen zuverlässig umsetzen und besondere Vorkommnisse an den zuständigen Vorgesetzten melden.
Der GvD ist vom Unteroffizier vom Dienst zu unterscheiden, der eine eigene Dienstfunktion mit weitergehender Verantwortung wahrnimmt. Die Abkürzung GvD kann dir vor allem in Dienstplänen, Wach- und Dienstanweisungen sowie im täglichen Kasernenbetrieb begegnen.
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