Gefechtsdienst (GefDst)
Bundeswehr-Abkürzungen
Der Gefechtsdienst, abgekürzt GefDst, bezeichnet bei der Bundeswehr die Ausbildung in grundlegenden militärischen Fertigkeiten und Verhaltensweisen, die Soldatinnen und Soldaten für das Handeln im Gefecht benötigen. Dazu gehören beispielsweise das Bewegen und Verhalten im Gelände, Beobachten und Melden, Tarnen und Täuschen sowie das Sichern eigener Kräfte. Auch der zweckmäßige Umgang mit Gelände, Ausrüstung und persönlichen Waffen spielt dabei eine wichtige Rolle.
Die Grundlagen werden bereits in der Grundausbildung vermittelt und anschließend je nach Laufbahn und Verwendung weiter vertieft. Der Gefechtsdienst gehört damit zusammen mit der Schießausbildung zu den zentralen Bestandteilen des Soldatenhandwerks.
Wenn du deinen Dienst bei der Bundeswehr beginnst, wirst du viele dieser Fähigkeiten praktisch im Gelände trainieren und in Übungen miteinander verbinden. Dabei lernst du nicht nur einzelne Abläufe, sondern auch, unter körperlicher Belastung aufmerksam zu bleiben, mit anderen zusammenzuarbeiten und militärische Aufträge umzusetzen. Die Anforderungen können sich später deutlich unterscheiden, denn Infanteristen benötigen beispielsweise eine umfangreichere Gefechtsausbildung als Soldaten in manchen technischen oder administrativen Verwendungen.
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