Gefecht der verbundenen Waffen (GefdvW)
Bundeswehr-Abkürzungen
Das Gefecht der verbundenen Waffen, abgekürzt GefdvW, bezeichnet das koordinierte Zusammenwirken verschiedener Truppengattungen, Kräfte und Waffensysteme im Gefecht. Dahinter steht der Grundgedanke, dass kein einzelnes Waffensystem und keine Truppengattung alle militärischen Aufgaben allein bewältigen kann. Deshalb werden beispielsweise Panzertruppe und Panzergrenadiere mit Fähigkeiten der Artillerie, Pioniere, Aufklärung und Luftverteidigung kombiniert.
Auch Unterstützung durch Hubschrauber, Flugzeuge, Drohnen und weitere Kräfte kann in das gemeinsame Vorgehen eingebunden werden. Ziel ist es, die jeweiligen Stärken der beteiligten Kräfte so aufeinander abzustimmen, dass sie sich gegenseitig schützen, unterstützen und gemeinsam eine möglichst große Wirkung erzielen.
Besonders im Heer wird das Gefecht der verbundenen Waffen intensiv trainiert, beispielsweise auf Ebene verstärkter Bataillone und Brigaden. Dafür müssen Führung, Kommunikation, Aufklärung, Bewegung, Feuer und Unterstützung genau aufeinander abgestimmt werden. Das GefdvW ist besonders für die Landes- und Bündnisverteidigung wichtig und spielt auch bei multinationalen Übungen mit NATO-Partnern eine zentrale Rolle.
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