Die Bewerbung bei der Bundeswehr

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Für Bewerber um eine Soldatenlaufbahn ist der zuständige Karriereberater der Dreh- und Angelpunkt bei der Bewerbung: Er händigt Informaterial und Formulare aus, berät zu den beruflichen Möglichkeiten und hilft beim Zusammenstellen der Unterlagen. Auch für zivilberufliche Ausbildungen bei der Bundeswehr gibt es jede Menge Beratungsmöglichkeiten, die man in Anspruch nehmen kann (und sollte). Die fertige Bewerbung kann man dann per E-Mail oder postalisch an die Bundeswehr senden. Bei Soldatenlaufbahnen ist die eigenhändige Abgabe beim Karriereberater üblich.

Die Bewerbung bei der Bundeswehr

Wie gelingt die Bundeswehr-Bewerbung?

Meist werden schon bei der ersten Durchsicht der Bewerbung die Weichen auf Erfolg gestellt. Zum einen müssen formale Kriterien erfüllt sein: Nur vollständige, sauber geordnete Bewerbungsunterlagen ohne Rechtschreibfehler hinterlassen einen guten ersten Eindruck. Abgesehen davon sollte eine Bewerbung zur Ausbildung bei der Bundeswehr natürlich auch inhaltlich überzeugen. Vollständige Bewerbungsunterlagen beinhalten folgende Elemente:

  • Bewerbungsbogen/Anschreiben: Bewerber für eine Militärlaufbahn füllen lediglich einen Bewerbungsbogen aus. Kandidaten für eine zivile Ausbildung brauchen stattdessen ein Anschreiben. Es sollte als Erstes ins Auge fallen und leicht zu entnehmen sein. Lege es bei einer Bewerbung per Post als oberstes Blatt lose auf die Mappe. Bei einer Bewerbung per E-Mail dagegen nutzt du den Text des Anschreibens als Nachricht.
  • Lebenslauf: Das Herzstück deiner schriftlichen Bewerbung folgt direkt nach dem Anschreiben. In der Regel kommt das obligatorische Foto auf Seite 1 des Lebenslaufs. Bewerbungen per E-Mail versendest du am besten als ein PDF-Dokument im Anhang. Oder du lädst je nach Vorgabe eine große oder mehrere kleine PDF-Dateien auf der Karriere-Website der Bundeswehr hoch.
  • Zeugnisse, Nachweise und Zertifikate: Der dritte Teil der Bewerbung – hinter den Lebenslauf einzuordnen – enthält alle Dokumente, die deine Eignung für die Bundeswehrausbildung belegen: Schul-, Praktikums- und Arbeitszeugnisse, wenn verlangt weitere Nachweise (polizeiliches Führungszeugnis, Schwimmabzeichen, Führerschein…).

Das Bewerbungsverfahren bei der Bundeswehr

Zunächst prüfen die Personalverantwortlichen die einschlägigen Einstellungsvoraussetzungen – Schulabschluss, berufliche Qualifikation usw. Geeignete Kandidaten für eine Soldatenlaufbahn werden dann zum Eignungsauswahlverfahren in ein Karrierecenter eingeladen. Die fünf großen Karrierecenter mit Assessment-Center befinden sich in Berlin, Hannover, Düsseldorf, München und Wilhelmshaven. Daneben gibt es deutschlandweit weitere 16 kleinere, regionale Karrierecenter. Wer eine Verwendung als Offizier anstrebt, wird nach Köln eingeladen, wo das Auswahlverfahren für die Offizierslaufbahn zentral durchgeführt wird.

Der Weg zur soldatischen Ausbildung bei der Bundeswehr führt in der Regel über einen computergestützten Einstellungstest („CAT-Test“), einen Sporttest und eine ärztliche Untersuchung, abgerundet durch das obligatorische Vorstellungsgespräch. Interessenten an einer zivilen Karriere absolvieren eine schriftliche und eine mündliche Prüfung, eventuell ergänzt durch handwerklich-praktische Aufgaben.



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