Der Physical-Fitness-Test (PFT) im Bundeswehr-Sporttest

So bestehen Sie den Physical-Fitness-Test (PFT) bei der Bundeswehr

Cooper-Test im Physical-Fitness-Test (PFT) der Bundeswehr

Der Physical-Fitness-Test (PFT) wurde bereits 1995 in der Bundeswehr eingeführt und avancierte 2004 zum Standardtest für alle Soldaten. 2014 löste der neu entwickelte Basis-Fitness-Test den Physical-Fitness-Test flächendeckend ab.

Die Disziplinen des PFT

Der Physical-Fitness-Test begann mit einem Pendellauf zur Kontrolle von Koordination und Antrittsschnelligkeit. Danach prüften Sit-ups die Kraftausdauer der Bauchmuskulatur; bewertet wurde die Anzahl korrekter Wiederholungen innerhalb von 40 Sekunden. Es folgten der Standweitsprung und die Bundeswehr-Liegestütze – die gängige Grundübung wurde dabei durch mehrere Abwandlungen verschärft.

Den Abschluss des PFT bildete der besonders aufschlussreiche Ausdauertest. Angehende Mannschaften, Unteroffiziere und Feldwebel stellten sich dafür einem Ergometer-Test: Hier galt es, eine bestimmte Belastungsstufe auf dem Fahrrad-Ergometer zu erreichen, ohne die vorab definierte Pulsgrenze zu überschreiten. Auf Offiziersbewerber wartete stattdessen ein Cooper-Test über die klassische Laufzeit von zwölf Minuten.

Die Ergebnisse

In jeder Einzeldisziplin musste man mindestens einen Punkt auf einer Sechs-Punkte-Skala erzielen. Zum Bestehen des Sporttests reichte in Mannschafts-, Unteroffiziers- und Feldwebel-Laufbahnen ein Gesamtergebnis von 6 Punkten, für Offiziersbewerber betrug die Mindestanforderung 7 Punkte.

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