Die Bewerbung bei der Bundeswehr:
Zeugnisse, Nachweise, Zertifikate

Welche Zeugnisse und Nachweise erwartet die Bundeswehr in einer Bewerbung?

Der Inhalt von Anschreiben und Lebenslauf liegt in Ihren Händen. Was in Zeugnissen steht, nicht. Gerade deshalb sind solche Belege für die Bundeswehr entscheidende Indizien bei der Bewerberauswahl.

Schul- und Ausbildungszeugnisse

Schulzeugnisse belegen Fähigkeiten in zentralen Bereichen wie Mathematik und Deutsch, Ausbildungs- und Praktikumsbeurteilungen geben Auskunft über Ihre praktische Berufserfahrung, Hochschulzeugnisse verraten Ihre akademischen Fachqualifikationen. Grundsätzlich sollte jede wichtige Angabe im Lebenslauf durch den entsprechenden Nachweis untermauert werden.

Welche Unterlagen Sie außerdem noch in die Mappe legen sollten, hängt ein Stück weit von der Stelle ab: Fortbildungen belegen zwar immer Engagement, sind jedoch eher mit direktem Berufsbezug interessant. Nebenjobs braucht man nur dann zu dokumentieren, wenn die Tätigkeiten in Zusammenhang mit dem Jobwunsch stehen, besondere berufliche Einsatzbereitschaft beweisen oder ärgerliche Lücken im Lebenslauf füllen.

Sonstige Nachweise

Erkundigen Sie sich, welche weiteren Nachweise die Bundeswehr von Ihnen sehen will. Eventuell wird ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt, schwerbehinderte Bewerber brauchen auf jeden Fall eine Kopie des Schwerbehindertenausweises. Ex-Soldaten, die in den Zivilbereich der Bundeswehr wechseln wollen, sollten ihren Zulassungs- oder Eingliederungsschein sowie ihr Dienstzeugnis mitschicken. Legen Sie Zertifikate über Fortbildungen – Sprachkurse, Computerkurse und andere weiterbildende Seminare – bei, wenn sie für die Einstiegsposition wichtig sind.

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Die Bewerbung zur Ausbildung bei Feuerwehr und Bundeswehr

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